Ratgeber · 5 Min. Lesezeit

Google Formular erstellen: Schritt-für-Schritt-Anleitung

Kurz gesagt

Ein Google Formular ist in wenigen Minuten unter forms.google.com erstellt, erfordert aber ein Google-Konto, speichert Daten bei Google und bietet nur einfache Logik.

Google Forms ist für viele die erste Wahl, wenn ein Formular oder eine Umfrage schnell und kostenlos entstehen soll. Diese Anleitung zeigt Schritt für Schritt, wie Sie ein Formular erstellen, wo die Grenzen des Tools liegen, und wann sich eine Alternative lohnt.

So erstellen Sie ein Formular in Google Forms

Öffnen Sie forms.google.com und melden Sie sich mit einem Google-Konto an; ohne Konto lässt sich kein Formular anlegen. Wählen Sie ein leeres Formular oder eine Vorlage, und geben Sie einen Titel sowie eine kurze Beschreibung ein, damit Befragte wissen, worum es geht.

Fügen Sie über das Plus-Symbol Fragen hinzu: wählen Sie den Fragetyp (Kurzantwort, Multiple Choice, Kontrollkästchen, Skala, Dropdown oder Raster), formulieren Sie die Frage und tragen Sie die Antwortoptionen ein. Markieren Sie wichtige Fragen über den Schalter unten rechts als Pflichtfeld.

  • Fragen per Ziehen am Sechs-Punkte-Griff neu anordnen.
  • Design über das Farbpaletten-Symbol oben anpassen: Thema, Farbe, Schrift und Titelbild.
  • Formular über das Augen-Symbol vor der Veröffentlichung prüfen.
  • Über Senden teilen: als Link, per E-Mail oder eingebettet per HTML-Code.
  • Antworten laufen im Reiter Antworten auf und lassen sich direkt in Google Sheets exportieren.

Die Grenzen von Google Forms

Google Forms ist schnell und kostenlos, hat aber klare Grenzen. Zum Erstellen und Verwalten ist immer ein Google-Konto nötig, und die gesammelten Daten liegen auf der Infrastruktur von Google, einem US-Unternehmen; wie genau die Daten technisch repliziert werden, ist für das Formular-Tool nicht öffentlich im Detail dokumentiert.

Bedingte Logik beschränkt sich auf Abschnittssprünge: Sie können Befragte je nach Antwort zu einem anderen Abschnitt leiten, aber einzelne Felder lassen sich nicht bedingt ein- oder ausblenden, und es gibt keine Berechnungsfelder für Summen oder Preise. Das Design ist auf wenige Themes und eine Akzentfarbe begrenzt, ein Einbetten als Modal oder Web-Komponente ist nicht vorgesehen. Ein Passwortschutz fürs Formular fehlt ebenso wie ein eingebautes Antwortlimit oder ein automatisches Schließdatum, und in der kostenlosen Version wird jede Frage einzeln von Hand angelegt (die Formularerstellung mit Gemini gibt es nur in einigen kostenpflichtigen Google-Workspace-Tarifen).

Wann sich YeetForm eher lohnt

Für eine einfache interne Umfrage reicht Google Forms völlig aus und kostet nichts. Sobald Sie mehr brauchen, etwa echte bedingte Logik, Berechnungsfelder oder ein Formular, das zu Ihrer Marke passt, beschreiben Sie es bei YeetForm in einfachem Deutsch, und die KI baut Felder, Logik und Design für Sie, auch im kostenlosen Tarif.

Formulare und Antworten werden bei YeetForm in der EU gehostet (Hetzner, Deutschland). Für KI-Funktionen (Erstellung, Bearbeitung, Übersetzung, Antwortanalyse) wird der Formularinhalt an Anthropic in den USA gesendet und dort verarbeitet, ohne dass die Daten fürs Training genutzt werden; bei besonders sensiblen Antworten lässt sich die Analysefunktion einfach weglassen. Der kostenlose Tarif bietet unbegrenzte Formulare und Antworten plus 5 KI-Erstellungen im Monat, Pro kostet 19 €/Monat.

FAQ

Ist Google Forms wirklich kostenlos?+
Ja, mit einem Google-Konto ist Google Forms kostenlos nutzbar, ohne Begrenzung bei Formularen oder Antworten.
Kann man in Google Forms bedingte Logik einrichten?+
Nur auf Abschnittsebene: Sie können je nach Antwort zu einem anderen Abschnitt springen, aber einzelne Fragen lassen sich nicht bedingt ein- oder ausblenden, anders als bei YeetForm.
Braucht man für Google Forms zwingend ein Google-Konto?+
Zum Erstellen ja. Befragte brauchen nur dann ein Konto, wenn der Ersteller die Antwort auf angemeldete Google-Nutzer beschränkt hat.

Bauen Sie Ihr Formular per KI in Sekunden

Kostenlos starten